Der Juli war prinzipiell ein schöner Sommermonat, doch er wies neben ausgesprochen hochsommerlichem Wetter auch bereits herbstliche Phasen auf.

Einige Daten dazu:

  • Durchschnittstemperatur 19,3 °C (normal 19,2 °C)
  • 26 warme Tage (normal 27)
  • 16 Sommertage (genau im Schnitt)
  • 4 heiße Tage (genau im Schnitt)
  • Maximum von 32,7 °C
  • Minimaltemperatur 9,4 °C

Die Niederschlagsmenge lag mit 112,4 l/m² deutlich über dem Schnitt (22 % mehr als üblich). der höchste Tageswert betrug 37,2 l/m².
Wobei die Niederschläge sehr ungleich verteilt waren. Es waren durchaus längere trockene Phasen, doch durch einige Starkregenfälle wurde dies ausgeglichen.

  • Der Sonnenschein ließ zu wünschen übrig.
  • Nur 3 Tage mit 12 Stunden Sonne.
  • So kamen wir bis Monatsende auch nur auf 198 Stunden (normal 229), ein Defizit von 14 %

Mit dem Juni 2017 konnte man durchaus zufrieden sein.

Dazu einige Daten:

  • Durchschnittstemperatur von 19,7 °C ganz erheblich über dem Schnitt (normal 17,3 °C)
  • 28 warme Tage (normal 21), 18 Sommertage (normal 11) und 6 heiße Tage (normal 2)
  • Tagesmaximum von 33,4 °C am 22. um 15 Uhr 10, Minimaltemperatur betrug 5,8 °C am 8. um 5 Uhr 45

Grotesk war die Verteilung des Niederschlags. Obwohl wir mit 17 Tagen die bisher längste Trockenperiode des Jahres hatten, war am Schluss das Soll übererfüllt:

  • Die Niederschlagsmenge lag mit 123,2 l/m² extrem über dem Schnitt (153 % des üblichen Wertes)
  • höchster Tageswert mit 45,2 Litern  am 28.

Was noch erwähnt werden sollte:

  • am 23. erzielten wir eine sog. Tropennacht. Dies ist eine Nacht, bei der die Temperatur 20 Grad nicht unterschreitet (kommt bei uns relativ selten vor, zuletzt in den sehr warmen Monaten Juli und August des Jahres 2015

Insgesamt betrachtet war der Monat sehr warm, in weiten Teile extrem niederschlagsarm und er wies einen leichten Überschuss an Sonnenstunden auf.

Der Monat war in der ersten Hälfte mit einem Schnitt von 10,2 Grad viel zu kalt, was sich jedoch in der 2. Hälfte markant änderte.

Die Daten:

  • die Durchschnittstemperatur von 14,9 °C lag deutlich über dem Schnitt (normal 14,3 °C)
  • kein kalter Tag (normal einer), 20 warme Tage (normal 15), 8 Sommertage (normal 5) und sogar 2 heiße Tage (normal keiner)
  • Tagesmaximum 31,4 °C
  • Minimaltemperatur 1,7 °C 

Beim Niederschlag war es interessant, dass er sich auf die erste Hälfte beschränkte. Dies bedeutet, dass trotz einer insgesamt normalen Niederschlagsmenge der Monat in der 2. Hälfte viel zu trocken war.

  • die Niederschlagsmenge lag mit 80,4 l/m² fast im Schnitt (96 % des üblichen Wertes)

Beim Sonnenschein erzielten wir ein Plus

  • 215 Sonnenstunden (normal 200)

 

Der April machte seinem Namen erneut mal wieder Ehre.

Wir konnten Sonne und warme Temperaturen genießen, mussten uns aber auch mit Schnee und Kälte auseinandersetzen.

Einige Daten:

  • Durchschnittstemperatur  8,3 °C, also erheblich unter dem Schnitt (normal 9,7 °C)
  • 9 kalte Tage (normal 5), 3 Frosttage (normal 3), nur 3 warme Tage (normal 8) und keinen Sommertag (normal einen)
  • Tagesmaximum: 23,6 °C - Minimaltemperatur  -2,4 °C 
  • 3 Schneetage (normal einer)

Sehr unterschiedlich verteilt war der insgesamt enorme Niederschlag

  • bis zum 4. waren bereits 58% des Monatsniederschlags gefallen
  • nach 11 niederschlagsfreien Tagen etwas Regen und ab dem 25. kam es dann dick: das Resultat waren 81,8 l/m² (58% mehr als üblich

Der Sonnenschein war relativ gleichmäßig über den Monat verteilt, wies allerdings ein Defizit auf

  • 147 Stunden (normal 160)

Der März dieses Jahres stellte einen neuen Rekord auf:

Er war der wärmste, je aufgetretene März, auch wenn er März 2014 nur ganz knapp überholte.

Dazu die Daten:

  • mit einer Durchschnittstemperatur von 7,9 °C lag er 2,7 Grad über dem langjährigen Schnitt

Doch auch die restlichen Werte konnten sich sehen lassen:

  • es gab nur 5 kalte Tage (normal 15)
  • lediglich 8 Frosttage (normal 13)
  • keinen Eistag (normal einen)
  • dafür aber 3 warme Tage (normal einen)
  • das Tagesmaximum betrug 23,8 °C, zu einem Sommertag wie in manchen Gegenden reichte es also nicht ganz

Dazu kam, dass auch der Sonnenschein letztendlich überzeugte.

  • mit 142 Sonnenstunden (normal 125) konnten wir zufrieden sein

Ungünstig für die Natur, aber gut für Freizeitaktivitäten war der Niederschlagsmangel

  • die Niederschlagsmenge lag mit nur 39,6 l/m² unter dem Schnitt (nur 74 % des üblichen Wertes)
     

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