Die Frühjahrsbilanz (März bis Mai) zeigte sich in unserem Raum so:

  • es war mit 178 l/m² ein geringfügig zu trockenes Frühjahr (normal 197 l/m² ), vor allem zurückzuführen auf die extrem trockenen Monate März und April. Lediglich der Mai trieb den Schnitt gewaltig in die Höhe

  • es war ein kühles Frühjahr, denn die Durchschnittstemperatur der Frühjahrsmonate lag mit 8,7°C beträchtlich unter dem Schnitt (zum Vergleich: normal 9,7°C, kältestes Frühjahr 7,8°C, wärmstes Frühjahr 11,2°C). Schuld daran war vor allem der viel zu kalte Mai.

  • nur 17 „warme Tage“, lediglich 3 Sommertage, kein Tropentag und dafür beachtliche 16 Frosttage

  • 23 stürmische Tage (normal 10), also ein windreiches Frühjahr, hervorgerufen vor allem durch den extrem windreichen März

  • es war ein unterschiedlich sonniges Frühjahr: einem sonnenreichen März und April stand ein sehr sonnenarmer Mai gegenüber. Mit einer Sonnenscheindauer von 483 Stunden wurde das übliche Maß (485 Stunden) dennoch erreicht.

Fazit: Das Frühjahr erwies sich als trocken und merklich zu kalt bei einer insgesamt ausgeglichenen Sonnenscheindauer.


   
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