Es wird ja viel darüber diskutiert, ob das Klima sich ändert. Eines steht auf alle Fälle fest (dargestellt an lokalen Werten): die extremen Wettersituationen häufen sich. Die im folgenden genannten Beispiele beziehen sich alle auf den Beobachtungszeitraum seit 1983:

  • Mai 2007: höchste Tagesniederschlagsmenge (71,6 l/m²) und zweit-regenreichster Monat Mai
  • April 2007: wärmster, trockenster (1,6 l/m²) und sonnigster April (326 Sonnenstunden)
  • Februar 2007: zweitwärmster Februar nach 1990
  • Januar 2007: windreichster Monat (Orkan Kyrill) und wärmster Januar
  • Dezember 2006: trockenster Dezember
  • September 2006: trockenster September und größte Zahl (8) an Sommertagen (neben 1987 und 1999)
  • August 2006: kältester August (Schnitt: 15,1°C) und größte Zahl an Niederschlagstagen (26)

Diese Liste ließe sich beliebig weiterführen. Aber auch jahreszeitmäßig gibt es Auffallendes:

  • nach dem wärmsten, jemals aufgetretenen Winter (Schnitt: +5,2°C) folgte das wärmste, jemals aufgetretene Frühjahr (Schnitt: 11,2°C)
  • seit September 2006 liegen alle Monate bis Mai 2007 über dem Schnitt, teilweise in nie gekanntem Ausmaß
   
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