Winterbilanz (Dezember/Januar/Februar)

  • mit 209 l/m² lag der Niederschlag dieses Winters deutlich über dem Schnitt (normal 167 l/m²), da jeder Monat über dem Schnitt lag.

  • die Durchschnittstemperatur der Wintermonate lag mit +3,1 °C deutlich über dem Schnitt (zum Vergleich: normal 0,8 °C, kältester Winter -1,6 °C, wärmster Winter +3,5 °C)
    Dies war vor allem, wie im Vorjahr auch, auf den extrem warmen Februar zurückzuführen

  • auch manche Kenntage unterstreichen den sehr milden Winter: nur 11 Eistage (normal 23) und 57 Frosttage (normal 59)

  • allerdings 20 Schneetage (normal 16)

  • 15 stürmische Tage (normal 13)

  • mit 201 Stunden Sonnenschein lagen wir deutlich über dem Schnitt (normal 163 Stunden), zurückzuführen auf den überaus sonnigen Februar

Fazit:
Es war erneut ein überaus warmer Winter mit erhöhtem Niederschlag, sowie einem erheblichen Überschuss an Sonnenstunden.

Der Monat war deutlich zu warm, aber dennoch an vielen Tagen auch ein echter Wintermonat mit ausreichend Niederschlag bei einer erfreulich hohen Zahl an Sonnenstunden.

Dazu die Werte:

  • Durchschnittstemperatur: 2,4 °C - deutlich über dem Schnitt (normal 1,1°C)
  • nur 14 kalte Tage (normal 24)
  • 14 Frosttage (normal 19)
  • 6 Eistage (normal 6)
  • Tagesmaximum: 18,6 °C am 25. um 15 Uhr 55 - höchste Maximaltemperatur, die im Februar seit 1983 erreicht wurde
  • Minimaltemperatur: -13,9 °C am 12. um 6 Uhr 15
  • Niederschlagsmenge: mit 50,4 l/m² geringfügig über dem Schnitt (10% mehr als üblich)
    17 Niederschlagstagen (normal 13)

Nach einem viel zu warmen Start im ersten Monatsdrittel sollte sich das ab dem 10. Februar gewaltig ändern. Die Tiefsttemperaturen sanken bis -13,9 Grad und der übliche Monatsschnitt wurde zunächst deutlich unterschritten.
Erst nach dem 14. Februar ging es mit der Temperatur stetig bergauf, was den Monat letztlich wieder mal viel zu warm werden ließ.

Der Sonnenschein war recht ungleichmäßig verteilt. Ließ sich die Sonne im ersten Monatsdrittel kaum sehen, wies der Rest des Monats ein hoch erfreuliches Bild auf.
Immerhin erzielten wir 13 Tage mit sechs bis acht Stunden Sonne und somit wurde der Schnitt von 46 Stunden mit 119 Stunden erheblich überschritten. Das konnten auch sieben Nebeltage (normal sechs) nicht verhindern.

Der Januar des Jahres 2021 zeigte sich nach zwei viel zu warmen Monaten mal wieder als Wintermonat.

Die Details:

  • Durchschnittstemperatur: 0,1 °C (normal 0,3°C)
  • 28 kalte Tage (normal 29)
  • 26 Frosttage (normal 21)
  • 5 Eistage (normal 9)
  • Tagesmaximum: 10,8 °C am 22.
  • Minimaltemperatur: -7,3 °C am 11. 

Es war also eine durchaus beachtenswerte Zahl von Frosttagen, auch wenn die ganz tiefen Temperaturwerte fehlten.

Niederschlag:

Trotz der beachtlichen Zahl von 13 Schneetagen (normal 5) war, ähnlich wie im Vorjahr, zunächst erheblicher Niederschlagsmangel im Januar vorhanden. Denn von den 17 Niederschlagstagen wiesen erst mal nur drei bis vier eine etwas größere Menge auf. Erst im letzten Drittel erfolgte eine starke Aufholjagd und es wurde das Soll mit 59 l/m² erreicht..

Der Januar war also kein strenger Wintermonat, aber es kam immer wieder mal eine Schneedecke von 2 cm  bis zu 8 cm zustande.
Was nicht so zufriedenstellen war: die etwas zu geringe Zahl von 41 Sonnenstunden

 

Der Dezember war zu warm, erheblich zu trocken und wies zu wenig Sonnenschein auf.

Dazu die Daten:

  • Durchschnittstemperatur: 1,6 °C über dem Schnitt (normal 1,3°C)
  • 29 kalte Tage (normal 29)
  • 17 Frosttage (normal 18)
  • kein Eistag (normal 6)

 

  • Tagesmaximum: 12,2 °C am 22. um 23 Uhr 35
    Minimaltemperatur: -5,5 °C am 27. um 3 Uhr 30

  • Niederschlag:
    51,2 l /m² (nur 81% des üblichen Wertes)
    nur drei Schneetage anstatt fünf

Sonnenschein:
bei 14 Nebeltagen (normal 8) war vom Sonnenschein nicht allzu viel zu erwarten.
41 Sonnenstunden (normal 46) 

Herbstbilanz (September/Oktober/November)

  • mit 122,4 l/m² lagen wir erheblich unter dem Schnitt (normal 174 l/m²), da vor allem der November katastrophal niederschlagsarm war

  • die Durchschnittstemperatur der Herbstmonate lag mit 10,0 °C erheblich über dem Schnitt, da September und November deutlich zu warm waren (zum Vergleich: normal 9,4 °C, kältester Herbst 7,5 °C, wärmster Herbst 11,1 °C)

  • 21 warme Tage (normal 15), 10 Sommertage (normal 3) sowie 23 kalte Tage (normal 29) und 9 Frosttage (normal 11)

  • 13 stürmische Tage (normal 7)

  • 315 Sonnenstunden (normal 329 Stunden), da der Oktober deutlich zu wenig Sonnenschein aufwies

Fazit:
Der Herbst wies etwas zu wenig Sonnenschein auf, war deutlich zu trocken (nach 1997 und 2006 der trockenste Herbst) und erheblich wärmer als üblich.

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