Jahresbilanz 2018

Das Jahr wies eine ausgeglichene Niederschlagsbilanz auf, wobei die Werte wieder unterschiedlich verteilt waren

  • fünf niederschlagsreichen Monaten (davon Januar, Mai und Dezember extrem) standen sieben niederschlagsarme Monate (davon März, April, Juni und November extrem) gegenüber

Nur auf Grund des überaus niederschlagsreichen Januars und Dezembers wurde das Niederschlags-Soll von 778 l/m² trotz der vielen zu trockenen Monate mit 779,4 l/m² erreicht.

Die Temperatur lag dieses Jahr erneut viel zu hoch, es war mit einem Schnitt von 10,9 Grad das wärmste Jahr seit meinem Aufzeichnungsbeginn im Jahr 1983

  • zehn Monate lagen über dem Schnitt, dabei Januar und April extrem
  • nur zwei Monate lagen unter dem Schnitt, wobei der Februar den Schnitt erheblich unterschritt

Einige Extreme des Jahres sollen erwähnt werden:

  • der Januar war mit einem Schnitt von +4,1 °C der wärmste Januar zusammen mit Januar 2007
  • der Januar stand beim Niederschlag mit 112,2 l/m² nach Januar 2004 und 2012 an dritter Stelle
  • der April war mit einem Schnitt von 13,5 °C der wärmste April, er präsentierte sich als regelrechter Sommermonat
  • der Mai war mit einem Schnitt von 17,0 Grad der wärmste Mai
  • der Juni war mit 34 l/m² der zweit-niederschlagsärmste Monat nach Juni 2003
  • der September wies mit 11 Sommertagen die zweit-höchste Zahl an Sommertagen auf nach September 2016

Was lässt sich über das Gesamtjahr aussagen?

  • es lag mit 160 Niederschlagstagen (normal 168) unter dem Schnitt
  • die Zahl der Sommertage lag mit 89 erheblich über dem Schnitt (normal 51), die Zahl der heißen Tage (Tropentage) war mit 18 ebenfalls wesentlich höher als üblich (normal 10)
  • mit dem Sonnenschein konnte man recht zufrieden sein, wurde doch in sieben Monaten das Soll überschritten, besonders in den Monaten Januar, Februar und Oktober. Komplett aus der Reihe tanzte allerdings der Dezember mit nur 21 Sonnenstunden

Das Jahr war aber nicht nur wegen der hohen Zahl an Sommertagen und heißen Tagen viel zu warm, sondern es gab wie im Vorjahr einfach auch zu wenig Eis- und Frosttage.

  • nur 122 kalte Tage (normal 134), nur 70 Frosttage (normal 88) und lediglich 15 Eistage (normal 24)
  • die Zahl der Tage mit Windgeschwindigkeiten über 30 km/h war mit 67 wesentlich höher als normal (38), ebenfalls eine Auswirkung der Erderwärmung

Fazit:

Das Jahr war, wie die letzten vier Jahre  deutlich zu warm bei einer ausgeglichenen Niederschlagsbilanz und einem geringen Überschuss bei den Sonnenstunden.

   
© ALLROUNDER