Der Januar des Jahres 2021 zeigte sich nach zwei viel zu warmen Monaten mal wieder als Wintermonat.

Die Details:

  • Durchschnittstemperatur: 0,1 °C (normal 0,3°C)
  • 28 kalte Tage (normal 29)
  • 26 Frosttage (normal 21)
  • 5 Eistage (normal 9)
  • Tagesmaximum: 10,8 °C am 22.
  • Minimaltemperatur: -7,3 °C am 11. 

Es war also eine durchaus beachtenswerte Zahl von Frosttagen, auch wenn die ganz tiefen Temperaturwerte fehlten.

Niederschlag:

Trotz der beachtlichen Zahl von 13 Schneetagen (normal 5) war, ähnlich wie im Vorjahr, zunächst erheblicher Niederschlagsmangel im Januar vorhanden. Denn von den 17 Niederschlagstagen wiesen erst mal nur drei bis vier eine etwas größere Menge auf. Erst im letzten Drittel erfolgte eine starke Aufholjagd und es wurde das Soll mit 59 l/m² erreicht..

Der Januar war also kein strenger Wintermonat, aber es kam immer wieder mal eine Schneedecke von 2 cm  bis zu 8 cm zustande.
Was nicht so zufriedenstellen war: die etwas zu geringe Zahl von 41 Sonnenstunden

 

Der Dezember war zu warm, erheblich zu trocken und wies zu wenig Sonnenschein auf.

Dazu die Daten:

  • Durchschnittstemperatur: 1,6 °C über dem Schnitt (normal 1,3°C)
  • 29 kalte Tage (normal 29)
  • 17 Frosttage (normal 18)
  • kein Eistag (normal 6)

 

  • Tagesmaximum: 12,2 °C am 22. um 23 Uhr 35
    Minimaltemperatur: -5,5 °C am 27. um 3 Uhr 30

  • Niederschlag:
    51,2 l /m² (nur 81% des üblichen Wertes)
    nur drei Schneetage anstatt fünf

Sonnenschein:
bei 14 Nebeltagen (normal 8) war vom Sonnenschein nicht allzu viel zu erwarten.
41 Sonnenstunden (normal 46) 

Herbstbilanz (September/Oktober/November)

  • mit 122,4 l/m² lagen wir erheblich unter dem Schnitt (normal 174 l/m²), da vor allem der November katastrophal niederschlagsarm war

  • die Durchschnittstemperatur der Herbstmonate lag mit 10,0 °C erheblich über dem Schnitt, da September und November deutlich zu warm waren (zum Vergleich: normal 9,4 °C, kältester Herbst 7,5 °C, wärmster Herbst 11,1 °C)

  • 21 warme Tage (normal 15), 10 Sommertage (normal 3) sowie 23 kalte Tage (normal 29) und 9 Frosttage (normal 11)

  • 13 stürmische Tage (normal 7)

  • 315 Sonnenstunden (normal 329 Stunden), da der Oktober deutlich zu wenig Sonnenschein aufwies

Fazit:
Der Herbst wies etwas zu wenig Sonnenschein auf, war deutlich zu trocken (nach 1997 und 2006 der trockenste Herbst) und erheblich wärmer als üblich.

Insgesamt betrachtet war der November 2020 geringfügig zu warm bei einem massiven Niederschlagsdefizit. Erstaunlich, dass trotz der hohen Zahl von Nebeltagen das Sonnenschein-Soll leicht übertroffen wurde.

Dazu die Werte:

  • Durchschnittstemperatur: 4,7 °C (normal 4,3°C), also etwas über dem Schnitt
  • 18 kalte Tage (normal 23)
  • 9 Frosttage (genau im Schnitt)
  • eine Eistag (genau im Schnitt)
  • Tagesmaximum: 19,9 °C am 2. um 15 Uhr 50
  • Minimaltemperatur: -5,9 °C am 30. um 8 Uhr 15

Es zeigt sich also immer mehr, dass der November im ersten Drittel zu warm ist, die Erderwärmung lässt grüßen

Die Niederschlagsmenge lag mit 15,4 l /m² ganz erheblich unter dem Schnitt (nur 27% des üblichen Wertes). 

Trotz der 18 Nebeltage (normal 10) fiel die Sonnenscheinbilanz mit 55 Stunden (normal 46 Stunden) überraschend gut aus, auch wenn sechs Tage Nebel am Stück schon unangenehm waren.

Der Oktober 2020 war ein eher wenig erfreulicher Herbstmonat

Der Monat Oktober war vom Sonnenschein her eine Katastrophe bei einer hohen Zahl an Niederschlagstagen, wies aber wenigstens den üblichen Temperaturschnitt auf.

Dazu wieder einige Daten:

  • Durchschnittstemperatur: 9,6 °C (genau im Schnitt)
  • kein warmer Tag (normal 5)
  • 5 kalte Tage (normal 7)
  • kein Frosttag (normal 2)
  • Tagesmaximum: 19,9 °C am 22. um 15 Uhr 40
  • Minimaltemperatur: 1,5 °C am 20. um 4 Uhr 55

Seltsam war es mit dem Niederschlag.
War der September in weiten Teilen sehr trocken, zeigte sich der Oktober über die erste Monatshälfte hinaus komplett anders. Regnete es doch bis zum 18. Oktober an 16 Tagen, also nahezu täglich. Nach einer Pause von vier Tagen setzte sich der Niederschlag fort und so wurde das Monats-Soll schließlich nahezu erreicht.
Mit 23 Niederschlagstagen wurde der Schnitt erheblich überboten (normal 15), doch auf Grund vieler Tage mit Nebelnässen wurde das Monatssoll doch nicht ganz erreicht. 

Auch etwas aus der Reihe tanzte der Sonnenschein:

Obwohl nur 6 Nebeltage (normal 11) auftraten, erlebten wir beim Sonnenschein ein erhebliches Defizit.
Nur drei Tage mit 6 Stunden Sonne waren extrem wenig, dazu noch die 11 Tage mit nur einer Stunde oder weniger.
Damit konnte das Resultat von 79 Stunden (normal 104 Stunden) in keiner Weise zufriedenstellen.

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